In einer Küche gehören gewisse elektrische Geräte einfach mit zur Grundausstattung. Herd, Kühlschrank, Geschirrspüler, Mikrowelle, Toaster, Wasserkocher und Kaffeemaschine sind deshalb in jedem Haushalt zu finden, ganz gleich, ob man viel oder wenig kocht.
Wer viel und gerne kocht braucht jedoch auch noch andere Geräte, die ihm beim Schneiden, Reiben und Mixen, beim Rühren und Pürieren, beim Dosenöffnen und Würzen und anderen Tätigkeiten helfen. So jedenfalls wollen es einem die Hersteller diverser elektrischer Küchengeräte einreden. Und so legt man sich eben noch einen Eierkocher und Brotbackautomaten zu, freut sich über den elektrischen Grill und die neue Friteuse, wünscht sich zu Weihnachten noch eine neue Küchenmaschine, auch auf den Akku-Staubsauger und den elektrischen Kartoffelschäler möchte man nicht mehr verzichten. Und so füllen sich die Schränke und Arbeitsflächen mit Küchengeräten, die nicht nur jede Menge Platz benötigen, sondern auch jede Menge Strom für ihre Gleichstrommotoren.
Die meisten solcher Küchengeräte sind einfach nicht effizient. Denn sie können nur für eine bestimmte Tätigkeit eingesetzt werden, entweder nur zum Schälen, oder zum Schneiden oder zum Rühren, sodass man zur Herstellung eines Kartoffelbreis mindestens 3 elektrische Geräte bräuchte. Da benötigt man zur Reinigung der ganzen Teile wahrscheinlich nicht nur mehr Zeit, sondern auch noch mehr Wasser. Mit der Zeit verschwinden die meisten elektrischen Küchengeräte wieder irgendwo in den Küchenschränken. Man kann also jede Menge Geld, Strom, Zeit und Platz sparen, wenn man sich wirklich nur die elektrischen Küchenhelfer zulegt, die einem auch wirklich helfen und nicht nur die Kassenrollen und Schränke füllen. Zumindest so lange, bis die Elektroindustrie eine Küchenmaschine entwickelt, die einfach alles kann.